Osterklassiker mit Geschichte
Als traditionsbewusstes und zugleich innovatives Familienunternehmen ist es uns besonders wichtig, überlieferte Bräuche lebendig zu halten. Gerade rund um Ostern finden deshalb viele Klassiker ihren Weg in unser Sortiment. Dazu zählen die Osterpinze, das Osterlamm und unser Osterschinken im Brotteig, die in vielen Familien seit Generationen zur Osterzeit dazugehören. Gleichzeitig pflegen wir auch unsere eigenen Traditionen: Unser Fastenbrot, wird jedes Jahr 40 Tage während der Fastenzeit gebacken.
Viele der Bräuche rund um diese Produkte reichen bis ins Mittelalter zurück. Auch bei uns hat Tradition einen besonderen Stellenwert: Die Rezepturen für unsere Osterbackwaren stammen größtenteils noch aus der ersten Generation und werden seit Jahrzehnten mit großer Sorgfalt weitergegeben und behutsam weiterentwickelt.
Die Osterpinze – eine süße Tradition mit Geschichte
Die Pinze gehört zu den bekanntesten Ostermehlspeisen Österreichs. In unserem Sortiment hat sie eine besonders lange Tradition – wir führen sie mittlerweile seit vier Generationen.
Ihre Wurzeln liegen jedoch nicht in Österreich, sondern im italienischen Raum rund um Venetien und Friaul. Ursprünglich wurde dieses Gebäck dort zur Weihnachts- und Neujahreszeit gebacken. Der Name stammt vermutlich vom lateinischen pinsere (stampfen, kneten) sowie vom italienischen pinza (Zange oder Schere). Interessanterweise hat das Wort damit denselben Ursprung wie Pizza oder Pita.
Erst im 19. Jahrhundert fand die Pinze ihren Weg in den österreichischen, slowenischen und kroatischen Raum – und entwickelte sich rasch zur klassischen Ostermehlspeise.
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Traditionell wird sie in der Vorosterzeit gebacken und am Ostersonntag im Kreis der Familie gegessen. Teil eines alten Brauchs ist es, einen Korb mit Osterspeisen – darunter Würste, Eier, Kren, Osterbrot und Pinzen – mit einem Ostertuch abzudecken und am Karsamstag segnen zu lassen.
Das Geheimnis einer guten Pinze
Eine besonders flaumige und gleichzeitig saftige Pinze braucht vor allem eines: Zeit.
„Für eine besonders flaumige und gleichzeitig saftige Pinze muss der Germteig immer wieder ruhen. Nur so kann sich der Teig richtig entwickeln, die passende Konsistenz annehmen und typische Aromen entfalten“, erzählt Bäckermeister Gerald Geier. Das Grundrezept stammt ursprünglich von seiner Ur-Urgroßmutter und wird bis heute verwendet – mit kleinen Verfeinerungen, die über Generationen entstanden sind. Dabei ist die Bezeichnung „Mehlspeise“ für die Pinze eigentlich fast zu eng gefasst: Sie schmeckt süß mit Marmelade genauso gut wie pikant, etwa mit Schinken, Ei und frischem Schnittlauch.
Ein vielseitiger Klassiker der Osterzeit.
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Osterschinken im Brotteig – ein Brauch, der verbindet
Ostern ohne Osterschinken? Für viele Familien kaum vorstellbar. Der Brauch, zu Ostern Fleisch segnen zu lassen, hat eine lange Tradition. Am Karsamstag oder nach der Auferstehungsfeier in der Osternacht werden Speisen in der Kirche geweiht. Anschließend versammelt sich die Familie zur gemeinsamen Osterjause. Dieses traditionelle Brauchtumsessen wird bis heute in vielen Haushalten gepflegt und gilt als Symbol für Glück und Gesundheit im kommenden Jahr.

Weinviertler Tradition seit 1902
Besonders im Weinviertel hat der Schinken im Brotteig eine lange Tradition. Auch bei Geier wird er bereits seit 1902 gebacken. Für unseren Osterschinken verwenden wir ausschließlich Schinken von Weinviertler Fleischern, die anschließend im traditionellen Weinviertler Landbrotteig gebacken werden. Der Brotteig sorgt dafür, dass der Schinken besonders saftig bleibt. Gleichzeitig profitiert auch das Brot: Durch den Schinken bleibt es länger frisch und ist mehrere Tage lang ein Genuss.
Klassisch wird der Osterschinken serviert mit frisch gerissenem Kren, Senf und hartgekochten Eiern.
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Fastenbrot – bewusst genießen in der Fastenzeit

Mit dem Aschermittwoch beginnt jedes Jahr die 40-tägige Fastenzeit. Viele Menschen nutzen diese Zeit bewusst, um ihrem Körper etwas Gutes zu tun – mit ausgewogener Ernährung und mehr Bewegung. Seit vielen Jahren gehört deshalb auch unser Fastenbrot zum Sortiment. Traditionell wird es ab Aschermittwoch gebacken und ist nur während der Fastenzeit – also bis zum Karsamstag – erhältlich.
Nährstoffreich und voller Geschmack
Das Fastenbrot ist ein besonders ballaststoffreiches Kornbrot, das mit ausgewählten Zutaten verfeinert wird: frisches Sauerkraut, Röstzwiebeln, Sonnenblumenkerne, Roggenvollkornschrot, Sojaschrot und Leinsamen. Besonders das Sauerkraut liefert wichtige Vitamine und unterstützt durch natürliche Mikroorganismen das Immunsystem.
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